Das Währungspaar EUR/USD zeigte am Mittwoch nervöse, gemischte Bewegungen, aber bedenken Sie, dass es der 31. Dezember war. Das sagt schon alles. Aus offensichtlichen Gründen gab es an diesem Tag weder in den USA noch in der Eurozone makroökonomische oder fundamentale Ereignisse; der Markt schloss am Abend und öffnete erst in der vergangenen Nacht wieder, um dann erneut für das Wochenende zu schließen. Im Wesentlichen sind die Feiertage vorbei, aber die Feiertage gehen weiter. Formal durchbrach der Preis in dieser Woche die aufsteigende Trendlinie, aber wir betrachten das nicht als Trendwende. EUR/USD handelt weiterhin nahe der oberen Grenze des Seitwärtskanals im Tageszeitfenster, zwischen 1,1400 und 1,1830. Sehr bald (wenn sich der Markt vollständig von den Feiertagen "erholt" hat), erwarten wir einen neuen Test dieses Bereichs. Nächste Woche werden Händler beginnen, makroökonomische Daten zu erhalten, sodass die Bewegungen stärker und attraktiver werden könnten.

Auf dem 5-Minuten-Zeitrahmen wurden am Mittwoch zwei Verkaufssignale in Form von zwei Rückprallern aus dem Bereich 1.1745–1.1755 gebildet. Anfängerhändler hätten diese Signale sinnvoll handeln können, wenn sie mehrere Stunden vor Marktschluss und vor dem Neujahrsfest gehandelt hätten. Letzte Nacht durchbrach das Währungspaar den Bereich 1.1745–1.1755, was ein Kaufsignal darstellt. Jedoch könnten die Bewegungen heute wieder sehr schwach sein, daher erwarten wir kein starkes Wachstum des Euro.
Auf dem Stundenzeitzrahmen setzt der EUR/USD seinen Aufwärtstrend fort, trotz des Bruchs der Trendlinie. Der Preis könnte bald den Bereich 1.1800–1.1830, die obere Grenze der täglichen Seitwärtsbewegung, erneut testen. Es ist durchaus möglich, dass wir diesmal einen Ausbruch aus dem sechsmonatigen Seitwärtskanal sehen werden. Der allgemeine fundamentale und makroökonomische Hintergrund bleibt für den US-Dollar sehr schwach, daher erwarten wir, dass das Paar mittelfristig steigen wird.
Am Freitag können Anfängerhändler aus dem Bereich 1.1745–1.1754 handeln. Ein Schlusskurs über diesem Bereich erlaubt es, Long-Positionen mit einem Ziel von 1.1808 zu eröffnen. Ein Schlusskurs unter diesem Bereich erlaubt es, Short-Positionen mit einem Ziel von 1.1666 zu eröffnen.
Auf dem 5-Minuten-Zeitrahmen sollten die Ebenen 1.1354–1.1363, 1.1413, 1.1455–1.1474, 1.1527–1.1531, 1.1550, 1.1584–1.1591, 1.1655–1.1666, 1.1745–1.1754, 1.1808, 1.1851, 1.1908, 1.1970–1.1988 berücksichtigt werden. Für Freitag sind keine wichtigen Ereignisse oder Veröffentlichungen in der EU oder den USA geplant. Daher können wir heute erneut mit sehr schwachen Bewegungen konfrontiert werden.
Unterstützungs- und Widerstandspreisebenen — Ebenen, die als Ziele beim Eröffnen von Käufen oder Verkäufen dienen. Take-Profit-Ebenen können in ihrer Nähe platziert werden.
Rote Linien — Kanäle oder Trendlinien, die die aktuelle Tendenz anzeigen und die bevorzugte Handelsrichtung zeigen.
MACD-Indikator (14,22,3) — Histogramm und Signallinie — ein zusätzlicher Indikator, der ebenfalls als Signalquelle verwendet werden kann.
Wichtige Reden und Berichte (immer im Wirtschaftskalender enthalten) können die Bewegung des Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte man während ihrer Veröffentlichung so vorsichtig wie möglich handeln oder den Markt verlassen, um eine scharfe Umkehrung des Preises gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.
Anfänger im Devisenhandel sollten daran denken, dass nicht jeder Handel profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines soliden Geldmanagements sind der Schlüssel zum langfristigen Erfolg im Handel.
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