Heute wurden der Euro, das Britische Pfund und der Kanadische Dollar mit der Mean Reversion-Strategie gehandelt. Ich habe keine Trades mit der Momentum-Strategie ausgeführt.
Das Fehlen wichtiger Konjunkturdaten hat die Marktvolatilität beeinflusst und der Mean Reversion-Strategie eine recht gute Performance ermöglicht. In der zweiten Tageshälfte erwarten wir wichtige US-Inflationsdaten. Diese Veröffentlichung ist von zentraler Bedeutung für die weitere Marktstimmung, insbesondere im Hinblick auf die Geldpolitik der Federal Reserve. Von besonderem Interesse ist der Kernverbraucherpreisindex (Core Consumer Price Index), der volatile Komponenten wie Nahrungsmittel und Energie ausklammert. Dieser Indikator wird von der Fed häufig als genauere Abbildung der zugrunde liegenden Inflationstendenzen betrachtet. Geht der Wert zurück, dürfte der Druck auf den Dollar deutlich zunehmen. Eine solche Entwicklung würde auf eine mögliche Abschwächung der Inflation hindeuten, was sich wiederum auf die Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Zinssenkungen auswirken könnte.

Ein Anstieg der Inflation, wie er sich in den Daten widerspiegelt, dürfte die Annahmen bekräftigen, dass die Fed möglicherweise eine längere Phase des Abwartens einlegt. Einerseits ist dies positiv für den US‑Dollar, andererseits jedoch negativ für die Wirtschaft.
Bei starken Konjunkturdaten werde ich mich auf die Umsetzung der Momentum‑Strategie stützen. Bleibt eine Marktreaktion auf die Daten aus, werde ich weiterhin die Mean‑Reversion‑Strategie nutzen.
Momentum-Strategie (Breakout) für die zweite Tageshälfte
Für EUR/USD
Für GBP/USD
Für USD/JPY
Mean-Reversion-Strategie (Pullback) für die zweite Tageshälfte

Für EUR/USD

Für GBP/USD

Für AUD/USD

Für USD/CAD
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