Analytical Reviews

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GBP/USD. Smart Money. Der einzige Grund für den Anstieg des Dollars ist Iran
12:38 2026-02-23 UTC--5

Das Währungspaar GBP/USD setzt seinen Rückgang innerhalb eines übergeordneten Aufwärtstrends fort. In der vergangenen Woche kam es nicht zu einer zweiten Reaktion auf Imbalance 14, die den letzten bullischen Impuls hätte retten können. Bemerkenswert ist, dass Imbalance 14 nach wie vor nicht negiert wurde, auch wenn ich sie nicht mehr für relevant halte. Stattdessen hat sich eine bärische Imbalance 16 herausgebildet, die nun das Hauptmuster für Trader darstellt. Es handelt sich um ein bärisches Muster innerhalb eines bullischen Trends.

Aus meiner Sicht könnte der Anstieg des US-Dollar jederzeit enden, da die Bullen in den vergangenen zwei Wochen wiederholt die Gelegenheit hatten, eine gerechtfertigte Aufwärtsbewegung zu starten. Warum sie dies nicht getan haben, bleibt unklar. Selbst Donald Trumps Erfolg vor dem Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten gegen Ende der vergangenen Woche kann meiner Meinung nach nicht als positiver Faktor für den Dollar gewertet werden. Nichtsdestotrotz behalten die Bären weiterhin die Initiative.

Meiner Meinung nach gibt es für die Stärke des Dollars in den letzten Wochen nur einen plausiblen Grund: die Bereitschaft von Donald Trump, eine Invasion in den Iran zu starten. Kaum jemand zweifelt inzwischen daran, dass es sich dabei eher um eine groß angelegte Invasion als um eine begrenzte Militäroperation handeln würde. Lag der Fokus zuvor noch auf der Ausschaltung nuklearer Anlagen (offenbar war die Operation im vergangenen Jahr nicht erfolgreich), geht es nun um einen Regimewechsel und die vollständige Zerstörung dessen, was als „kriminelles Regime“ bezeichnet wird. Eine derart umfangreiche Operation würde deutlich mehr Zeit erfordern als etwa die Festnahme Maduros in Venezuela. US-Kriegsschiffe und Flugzeugträger treffen weiterhin im Persischen Golf ein, sodass der Iran in den nächsten zwei Wochen mit der heftigsten Eskalation seit Jahrzehnten rechnen könnte. Vor diesem Hintergrund dürfte der Markt verstärkt nach sicheren Häfen für Kapital suchen – und für viele Investoren ist der Dollar nach wie vor eine vertraute und vergleichsweise sichere Währung.

Der Aufwärtstrend beim Pfund bleibt in jedem Fall intakt. Solange dieser anhält (oberhalb der Marke von 1,3012), würde ich den Fokus weiterhin eher auf Long-Signale legen. Der Rückgang des Pfunds könnte zwar erheblich sein, aber er kann auch jederzeit enden. Das einzige derzeit gültige Muster, Imbalance 16, hat bislang noch kein Signal geliefert. Damit gibt es momentan keine Grundlage für neue Trades.

Am Montag gab es weder für das Pfund noch für den Dollar nennenswerte Nachrichten. Die Marktbewegungen im Tagesverlauf blieben relativ schwach, insbesondere im Vergleich zum Nachrichtenfluss der Vorwoche. Diese Nachrichten wurden jedoch faktisch ignoriert, da wir auch am vergangenen Freitag keine starken Marktbewegungen gesehen haben.

In den Vereinigten Staaten deutet das Gesamtbild der Nachrichtenlage langfristig eher auf eine weitere Schwäche des Dollars hin. Die Lage in den USA bleibt komplex. Die Daten vom US-Arbeitsmarkt haben in jüngerer Zeit häufiger enttäuscht als positiv überrascht. Drei der letzten vier FOMC-Sitzungen haben zu dovishen Entscheidungen geführt. Trumps Militäroperationen, seine Drohungen gegenüber Dänemark, Mexiko, Kuba, Kolumbien, dem Iran, den EU-Ländern, Kanada und Südkorea, strafrechtliche Schritte gegen Jerome Powell, ein weiterer Government Shutdown sowie der Skandal um US-Eliten im Epstein-Fall fügen sich zu einem Gesamtbild einer politischen und strukturellen Krise im Land zusammen. Meiner Ansicht nach haben die Bullen allen Grund, ihre Offensive im Verlauf des Jahres 2026 fortzusetzen.

Für die Ausbildung eines Abwärtstrends bräuchte der Dollar einen starken und dauerhaften positiven Nachrichtenstrom, was unter Donald Trump schwer vorstellbar ist. Zudem hat der US-Präsident selbst kein Interesse an einem starken Dollar, da dieser das Handelsbilanzdefizit verfestigen würde. Daher glaube ich weiterhin nicht an einen nachhaltigen Abwärtstrend beim Pfund. Zu viele Risikofaktoren lasten nach wie vor auf dem Dollar. Short-Positionen könnten zwar aus bärischen Mustern heraus in Betracht gezogen werden, persönlich würde ich dies Tradern jedoch nicht empfehlen. Den jüngsten Rückgang des Währungspaars halte ich eher für etwas zufällig.

Wirtschaftskalender für die USA und das Vereinigte Königreich:

Vereinigte Staaten – ADP Employment Change (wöchentlich) (13:00–15:00 UTC).

Am 24. Februar enthält der Wirtschaftskalender nur ein vergleichsweise unbedeutendes Ereignis. Der Einfluss der Nachrichtenlage auf die Marktstimmung dürfte am Dienstag gering oder gar nicht spürbar sein.

GBP/USD Prognose und Trading-Empfehlungen:

Für das Pfund bleibt das übergeordnete Bild bullish, auch wenn der kurzfristige Ausblick inzwischen bearish ist. Aktuell liegen keine gültigen bullischen Muster vor. Es gibt lediglich die bärische Imbalance, zu der der Kurs zunächst zurückkehren und eine Reaktion zeigen muss, bevor Trader potenzielle Short-Positionen in Betracht ziehen können.

Es ist anzumerken, dass der Rückgang des Pfunds in den vergangenen Wochen so stark war, dass das bullish geprägte Gesamtbild vorübergehend in Richtung bearish verschoben wurde – vor allem aufgrund unglücklicher Umstände. Hätte Donald Trump nicht wiederholt mit einem Angriff auf den Iran gedroht und keine Kriegsschiffe in den Persischen Golf entsandt, wäre ein derart abrupter Rückgang des Pfunds vermutlich nicht eingetreten. Daher gehe ich davon aus, dass der Rückgang ebenso unerwartet enden könnte, wie er begonnen hat. Ich sehe den übergeordneten Trend weiterhin nicht als klar bearish an.

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