Analytical Reviews

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Überblick über das Währungspaar GBP/USD. 24. Februar. Bullen setzen ihren Urlaub auf den Malediven nach 2025 fort
21:28 2026-02-23 UTC--5

Das Währungspaar GBP/USD verzeichnete am Montag ebenfalls einen unlogischen Rückgang der Kurse. Der Tag begann mit einem recht vorhersehbaren Anstieg, der jedoch nicht lange anhielt. Werfen Sie nun einen genauen Blick auf die Charts der niedrigeren Zeitrahmen vom Freitag und Montag. Entsteht bei Ihnen der Eindruck, dass der Markt an diesen Tagen die positiven Daten zur britischen Unternehmensaktivität und den Einzelhandelsumsätzen, das enttäuschende US-BIP sowie Donald Trumps Missachtung der Aufhebung von Zöllen durch den Supreme Court bei gleichzeitiger Einführung neuer Zölle widergespiegelt hat? Der Dollar steigt, als hätte Trump persönlich all seine Handelszölle abgeschafft, ganz Iran bombardiert und die Federal Reserve (quasi als Bonus) einen neuen Zyklus der geldpolitischen Straffung eingeleitet. Es bleibt uns nur zu wiederholen, was wir in den letzten zwei Wochen gesagt haben: Die Marktbewegungen sind derzeit unlogisch, daher sollte man Handelsentscheidungen am besten auf technische Faktoren stützen.

Der Fairness halber muss man anmerken, dass es in den vergangenen Wochen durchaus Gründe für die Schwäche des britischen Pfunds gab. Viele Konjunkturdaten fielen schwächer aus als erwartet, insbesondere zu Inflation, Arbeitslosigkeit und BIP. Doch bei der Analyse dieser Daten drängen sich viele Fragen auf. Warum reagiert der Markt auf ein schwaches BIP im Vereinigten Königreich, während ein enttäuschendes BIP in den USA ignoriert wird? Warum gilt ein Rückgang der Inflation im Vereinigten Königreich auf 3 % als Garantie für neue geldpolitische Lockerungsmaßnahmen, während ein Rückgang der Inflation in den USA auf 2,4 % nichts zu bedeuten scheint? Das britische Pfund fällt, und der Dollar steigt – sicher nicht aufgrund der makroökonomischen Daten.

Vielleicht ist sich der Markt Trumps Angriff auf den Iran so sicher? Was ist, wenn amerikanische Militäroperationen nicht in 10–15 Tagen, sondern erst in drei Monaten beginnen? Wird der Dollar in dieser ganzen Zeit weiter steigen, nur weil sich die militärische Konfrontation im Nahen Osten zuspitzt? Unserer Ansicht nach ist der einzig mögliche Grund für den Anstieg der US-Währung derzeit der Kapitalfluss. Irgendjemand unter den sehr großen Marktteilnehmern zieht Dollar aus dem Umlauf und erhöht so die Nachfrage nach ihnen – deshalb beobachten wir diese Bewegung. Wer dieses „Jemand“ ist und welche Motivation dahinterstehen könnte, ist unbekannt. Dieser „Jemand“ schenkt den makroökonomischen und fundamentalen Faktoren offensichtlich keinerlei Beachtung. Deshalb empfehlen wir, dies in naher Zukunft ebenfalls nicht zu tun. Das GBP/USD-Paar fällt derzeit nahezu unabhängig von den Rahmenbedingungen.

Es könnte auch schlichte Marktmanipulation im Spiel sein, was vieles erklären würde. Wer hat am Montag mit einem Anstieg der US-Währung gerechnet? Praktisch niemand. Und doch haben wir genau diesen Anstieg gesehen! Was könnte das anderes sein als eine Jagd auf Stop-Loss-Orders und Liquidität? Vielleicht manipulieren Market Maker den Markt, um möglichst viel Liquidität einzusammeln, bevor ein neuer, längerer Aufwärtstrend beim GBP/USD-Paar beginnt. Übrigens werden auch die Signale des CCI-Indikators, die eher selten entstehen und daher wertvoll sind, ignoriert. Alles, was nicht zugunsten der US-Währung spricht, wird derzeit ausgeblendet.

Die durchschnittliche Volatilität des GBP/USD-Paares beträgt in den letzten fünf Handelstagen 91 Pips. Für das Pfund/US‑Dollar‑Paar wird dieser Wert als „durchschnittlich“ eingestuft. Am Dienstag, dem 24. Februar, erwarten wir eine Bewegung innerhalb einer Spanne, die durch die Niveaus 1,3412 und 1,3594 begrenzt wird. Der obere Kanal der linearen Regression ist nach oben gerichtet, was auf eine Wiederaufnahme des Aufwärtstrends hindeutet. Der CCI‑Indikator ist in den überverkauften Bereich eingetreten und signalisiert damit einen möglichen Abschluss der Korrektur.

Nächste Unterstützungsniveaus:

S1 – 1,3428

S2 – 1,3306

S3 – 1,3184

Nächste Widerstandsniveaus:

R1 – 1,3550

R2 – 1,3672

R3 – 1,3794

Handelsempfehlungen:

Das Währungspaar GBP/USD dürfte seinen Aufwärtstrend im Jahr 2025 fortsetzen, und seine langfristigen Perspektiven bleiben unverändert. Die Politik von Donald Trump wird weiterhin Druck auf die US‑Wirtschaft ausüben; daher rechnen wir 2026 nicht mit einem Wachstum der amerikanischen Währung. Selbst ihr Status als „Reservewährung“ hat für Trader inzwischen kaum noch Bedeutung. Somit bleiben Long‑Positionen mit einem Ziel von 1,3916 oder höher in der näheren Zukunft relevant, da sich der Kurs über dem gleitenden Durchschnitt befindet. Befindet sich der Kurs unterhalb der Linie des gleitenden Durchschnitts, können aus technischer (korrektiver) Sicht kleinere Short‑Positionen mit Zielen bei 1,3428 und 1,3412 in Betracht gezogen werden. Von Zeit zu Zeit zeigt die amerikanische Währung (im globalen Kontext) Korrekturen, doch für einen nachhaltigen Aufwärtstrend sind umfassend positive Faktoren erforderlich.

Erklärungen zu den Abbildungen:

Lineare Regressionskanäle helfen, den aktuellen Trend zu bestimmen. Wenn beide in dieselbe Richtung zeigen, ist der Trend derzeit stark;

Die Linie des gleitenden Durchschnitts (Einstellungen 20,0, geglättet) bestimmt den kurzfristigen Trend und die Richtung, in die aktuell gehandelt werden sollte;

Murray‑Niveaus sind Zielmarken für Bewegungen und Korrekturen;

Volatilitätsniveaus (rote Linien) zeigen auf Basis aktueller Volatilitätsindikatoren den wahrscheinlichen Preiskanal an, in dem das Paar in den nächsten 24 Stunden gehandelt wird;

Wenn der CCI‑Indikator in den überverkauften Bereich (unter -250) oder in den überkauften Bereich (über +250) eintritt, deutet dies auf eine bevorstehende Trendumkehr in die entgegengesetzte Richtung hin.

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