Analytical Reviews

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Handelsempfehlungen und Analyse der Transaktionen für GBP/USD am 16. März. Das Pfund fällt immer weiter
21:14 2026-03-15 UTC--4

Analyse von GBP/USD 5M

Das Währungspaar GBP/USD setzte seine Abwärtsbewegung am Freitag fort, die, wie wir bereits festgestellt haben, nicht mit makroökonomischen oder fundamentalen Ereignissen zusammenhing. Zudem gab es am Freitag keine neuen geopolitischen Meldungen. Die Straße von Hormus bleibt blockiert, Iran hat Raketen- und Drohnenangriffe auf mindestens sechs Tanker in der Region durchgeführt (womit die Absicht bestätigt wird, jegliche Öllieferungen aus der Region zu unterbinden), die Ölpreise steigen erneut, und weder Teheran noch Washington planen, in naher Zukunft an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Dieses Bündel an Faktoren reichte aus, damit der US-Dollar am Freitag weiter zulegen konnte – trotz eines desaströsen BIP-Berichts der USA und sehr schwacher Auftragseingänge für langlebige Güter.

Übrigens konnten auch die britischen Daten die Trader nicht erfreuen, da der BIP-Bericht für Januar schwach ausfiel und die Industrieproduktion kaum besser war. Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass die britischen Veröffentlichungen einen weiteren Rückgang des britischen Pfunds ausgelöst haben. Aus technischer Sicht hält sich ein Abwärtstrend, der zunächst als einfache Korrektur begann, nun aber bereits seit anderthalb Monaten anhält und sogar den Aufwärtstrend des Jahres 2025 brechen könnte ...

Im 5-Minuten-Chart bildeten sich am Freitag zwei Handelssignale. In der Nacht prallte der Kurs vom Bereich 1,3369–1,3377 ab, und während der europäischen Handelssitzung durchbrach er das Niveau von 1,3307. Damit hatten Trader mindestens zwei Gelegenheiten, Short-Positionen zu eröffnen. Bis zum Ende des Handelstages war das Paar fast bis zur Spanne 1,3201–1,3212 gefallen, wo die Short-Positionen bequem geschlossen werden konnten, sodass sich die Trader entspannt ins Wochenende verabschieden konnten.

COT-Report

Die COT-Berichte für das britische Pfund zeigen, dass sich in den vergangenen Jahren die Stimmung unter den Commercial Traders ständig gewandelt hat. Die roten und blauen Linien, welche die Netto-Positionen der Commercial und Non-Commercial Trader darstellen, kreuzen sich häufig und liegen meist nahe der Nulllinie. Derzeit driften die Linien auseinander, wobei die Non-Commercial Trader weiterhin mit Verkäufen dominieren. Angesichts der Ereignisse im Nahen Osten ist es jedoch nicht überraschend, dass die Nachfrage nach riskanteren Währungen sinkt, während die Nachfrage nach dem Dollar steigt.

Langfristig setzt sich der Rückgang des Dollars aufgrund der Politik von Donald Trump fort, wie im Wochenchart (Abbildung oben) zu sehen ist. Der Handelskrieg wird in der einen oder anderen Form noch lange anhalten, und die Fed wird den Leitzins in jedem Fall innerhalb der nächsten 12 Monate senken. Die Dollar-Nachfrage wird so oder so nachlassen. Derzeit stehen jedoch geopolitische Faktoren im Vordergrund und verleihen der US‑Währung starke Unterstützung. Dem jüngsten COT-Bericht (vom 10. März) zum britischen Pfund zufolge hat die Gruppe der „Non-commercial“-Trader 10.200 Kaufkontrakte geschlossen und 1.200 Verkaufs­kontrakte eröffnet. Damit verringerte sich die Netto-Position der Non-Commercial Trader innerhalb einer Woche um weitere 11.400 Kontrakte.

Analyse von GBP/USD im 1H-Chart

Im Stundenchart hätte das Währungspaar GBP/USD bereits vor einiger Zeit in eine Aufwärtsbewegung übergehen können, doch die Geopolitik belastet das britische Pfund weiterhin. Trotz des starken Rückgangs des Paares im Februar und März werten wir diese Bewegung nach wie vor als Korrektur. Der Tageschart signalisiert eindeutig die Fortsetzung eines Aufwärtstrends. Leider ist die geopolitische Lage äußerst unberechenbar und kann alle anderen Faktoren überlagern.

Für den 16. März heben wir die folgenden wichtigen Niveaus hervor: 1,3096–1,3115, 1,3201–1,3212, 1,3307, 1,3369–1,3377, 1,3437, 1,3533–1,3548, 1,3615, 1,3671–1,3681, 1,3751–1,3763. Die Linien Senkou Span B (1,3412) und Kijun-sen (1,3348) können ebenfalls als Signalquellen dienen. Es wird empfohlen, das Stop-Loss-Niveau auf Break-even zu setzen, sobald sich der Preis um 20 Pips in die gewünschte Richtung bewegt. Die Linien des Ichimoku-Indikators können sich im Tagesverlauf verschieben, was bei der Bestimmung von Handelssignalen berücksichtigt werden sollte.

Für Freitag sind weder in Großbritannien noch in den USA wichtige makroökonomische Berichte oder fundamentale Ereignisse geplant. Zudem haben sie für die Trader derzeit keine große Bedeutung. Der Rückgang des Paares kann auch ohne Nachrichten aus dem Nahen Osten anhalten. Daher ist es derzeit am sinnvollsten, dem lokalen Abwärtstrend zu folgen.

Handelsempfehlungen:

Heute können Trader neue Short-Positionen mit Kursziel 1,3096–1,3115 eröffnen, sofern sich das Paar unterhalb der Spanne 1,3201–1,3212 etabliert. Long-Positionen werden mit Ziel 1,3307 relevant, wenn der Kurs von dem Bereich 1,3201–1,3212 nach oben abprallt.

Erläuterungen zu den Abbildungen:

Unterstützungs- und Widerstandsniveaus – dicke rote Linien, in deren Bereich eine Bewegung zum Stillstand kommen kann. Sie sind keine Quellen von Handelssignalen.

Kijun-sen- und Senkou-Span-B-Linien – Ichimoku-Indikatorlinien, die aus dem 4-Stunden-Chart in den Stundenchart übertragen wurden. Es handelt sich um starke Linien.

Extremniveaus – dünne rote Linien, von denen der Kurs zuvor abgeprallt ist. Sie sind Quellen von Handelssignalen.

Gelbe Linien – Trendlinien, Trendkanäle und sonstige technische Formationen.

Indikator 1 in den COT-Charts – die Größe der Netto-Position jeder Händlerkategorie.

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