Für Montag sind nur sehr wenige makroökonomische Berichte angesetzt. Im Kalender steht lediglich der US-Industrieproduktionsbericht für Februar. Es ist klar, dass der Markt diesen Bericht kaum beachten wird, da er in den letzten Wochen ungünstige makroökonomische Ereignisse für den US-Dollar weitgehend ignoriert hat. So schenkten die Händler am Freitag beispielsweise der zweiten Schätzung des US-BIP für das vierte Quartal, die von 1,4 % auf 0,7 % nach unten revidiert wurde, keine Beachtung. Die Geopolitik bleibt für alle Märkte der Hauptfokus. Jüngsten Meldungen zufolge könnte die Bab-al-Mandab-Straße von Jemen aus in Unterstützung des Iran blockiert werden. Dies ist eine weitere wichtige Route für Öltransporte aus dem Nahen Osten in den Rest der Welt...

Es gibt am Montag praktisch keine fundamentalen Ereignisse, die besonders hervorzuheben wären. Die Aufmerksamkeit des Marktes richtet sich jedoch weiterhin vor allem auf den Nahen Osten und Donald Trump und nicht auf die Zentralbanken. Unserer Ansicht nach kann der Dollar derzeit nur durch geopolitische Faktoren unterstützt werden – was genau im Moment geschieht. Ohne eine neue, deutlich stärkere Eskalation des Krieges im Nahen Osten wird es für den Dollar schwierig, seine Aufwärtsbewegung fortzusetzen. Solange es aber auch keine Deeskalation des Konflikts gibt, fehlen ebenso die Gründe für eine nachhaltige Abwertung. Derzeit gibt es keinerlei Anzeichen für eine Deeskalation des Konflikts.
Am ersten Handelstag der Woche sind im Markt prinzipiell beliebige Bewegungen möglich, da sich die Entwicklung im Nahen Osten jederzeit in jede Richtung drehen kann. Der Euro kann heute aus dem Bereich von 1,1455–1,1474 gehandelt werden, während das britische Pfund aus dem Bereich von 1,3259–1,3267 gehandelt werden kann. Wir sehen nach wie vor keine Grundlage für ein starkes und anhaltendes Wachstum der US‑Währung (unter Berücksichtigung aller Faktoren, nicht nur der Geopolitik), doch der Krieg im Nahen Osten kann den Dollar weiterhin mehrfach unterstützen.
Unterstützungs‑ und Widerstandslevels sind Preiszonen, die als Ziele beim Eröffnen von Käufen oder Verkäufen dienen. Take‑Profit‑Marken können in ihrer Nähe platziert werden.
Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung kennzeichnen, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.
Der MACD‑Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle verwendet werden kann.
Wichtige Reden und Veröffentlichungen (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht gehandelt werden, oder man verlässt den Markt, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.
Anfänger im Forex‑Markt sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klar definierte Strategie und ein effektives Money Management sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.
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