Der Test des Kurses bei 1,1485 fiel in eine Phase, in der der MACD-Indikator stark von der Nulllinie aus angestiegen war, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich keine Euros gekauft.
Am vergangenen Freitag wertete der US‑Dollar erneut auf, obwohl sich das Wachstumstempo der US‑Wirtschaft zum Ende des Vorjahres deutlich verlangsamte und sich die Inflation stabil zeigte. Diese auf den ersten Blick widersprüchliche Entwicklung löste intensive Diskussionen unter Experten und Marktteilnehmern aus und veranlasste sie, ihre Erwartungen hinsichtlich der künftigen Entwicklungen im Devisenhandel zu überarbeiten. Trotz der Sorgen über eine mögliche wirtschaftliche Abkühlung erwiesen sich die Inflationsindikatoren als widerstandsfähig. Ihr Niveau erfordert nach Ansicht vieler Ökonomen zwar keine sofortigen Maßnahmen der Federal Reserve, zeichnet jedoch ein gemischtes Bild für die Landeswährung. Einerseits üben schwache Konjunkturdaten in der Regel Druck auf den Wechselkurs des Dollars aus. Andererseits könnte eine stabile Inflation die Fed von entschlossenen Konjunkturmaßnahmen abhalten, was den Dollar kurzfristig potenziell stützen könnte.
Heute werden in der ersten Tageshälfte keine Daten aus der Eurozone erwartet, was zu weiteren Rückgängen des EUR/USD‑Paares beitragen könnte. Die zuvor vorherrschende bärische Stimmung gegenüber dem Währungspaar könnte nach einer weiteren Eskalation des geopolitischen Konflikts im Nahen Osten zusätzlichen Auftrieb erhalten. Trotz all der Aussagen von Trump über ein baldiges Ende des Krieges mit Iran gibt es derzeit keine realen Pläne für dessen Beendigung.
Für die Intraday‑Strategie werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Szenario Nr. 1: Heute kann ich Euro kaufen, wenn der Kurs etwa 1,1442 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel bei 1,1482. An der Marke von 1,1482 plane ich, den Markt zu verlassen und zugleich Euro in die Gegenrichtung zu verkaufen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips vom Einstiegspunkt. Mit einem Anstieg des Euro ist heute nur im Rahmen einer Korrektur zu rechnen. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, heute Euro zu kaufen, wenn der Kurs die Marke von 1,1415 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtswende am Markt führen. Es ist mit einem Anstieg zu den Gegenlevels bei 1,1442 und 1,1482 zu rechnen.
Szenario Nr. 1: Ich plane, Euro zu verkaufen, sobald der Kurs 1,1431 erreicht (rote Linie im Chart). Das Kursziel liegt bei 1,1375, wo ich plane, den Markt zu verlassen und sofort in die Gegenrichtung zu kaufen (erwartete Gegenbewegung von 20–25 Pips von diesem Level). Der Druck auf das Währungspaar kann heute jederzeit zurückkehren. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, heute Euro zu verkaufen, wenn der Kurs die Marke von 1,1442 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtswende am Markt führen. Es ist mit einem Rückgang zu den Gegenlevels bei 1,1415 und 1,1375 zu rechnen.

Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen ihre Einstiegsentscheidungen sehr sorgfältig treffen. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während der Veröffentlichung von Nachrichten zu handeln, setzen Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihre gesamte Einlage sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, so wie den oben vorgestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler grundsätzlich eine verlustreiche Strategie.
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