Der Test des Kurses bei 1,1568 fiel zeitlich damit zusammen, dass der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was den korrekten Einstiegspunkt für Euro-Käufe bestätigte. In der Folge stieg das Paar jedoch nur um 10 Pips.
Die zunehmende Instabilität im Nahen Osten, insbesondere vor dem Hintergrund der hypothetischen Möglichkeit einer US-Bodeninvasion im Iran, wirkt sich derzeit erheblich auf Risikoanlagen aus und unterstützt den Anstieg des US-Dollars. Angesichts der Tatsache, dass der heutige Wirtschaftskalender lediglich ein einziges wichtiges Ereignis vorsieht – die Veröffentlichung des Verbrauchervertrauensindex für den Euroraum im März – ist es eher unwahrscheinlich, dass sich die Situation für Euro-Käufe deutlich verändert. Vorläufige Schätzungen deuten auf einen Rückgang dieses Indikators hin. Eine Abschwächung des Verbrauchervertrauens könnte auf eine nachlassende Nachfrage hindeuten, die zu den wichtigsten Treibern des Wirtschaftswachstums im Euroraum zählt. Vor dem Hintergrund der aktuellen globalen wirtschaftlichen Herausforderungen kommt Veränderungen dieses Indikators eine besondere Bedeutung zu, da sie den Euro und seine Stabilität kurzfristig spürbar beeinflussen.
Was die Intraday-Strategie angeht, werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Szenario 1: Heute kann der Euro zu einem Kurs von etwa 1,1544 (grüne Linie im Chart) gekauft werden, mit einem anvisierten Anstieg bis 1,1574. Am Punkt 1,1574 plane ich, den Markt zu verlassen und den Euro wieder zu verkaufen, wobei ich von einer Bewegung von 30–35 Pips vom Einstiegspunkt ausgehe. Mit einem starken Euro-Anstieg ist nur bei sehr guten Konjunkturdaten zu rechnen. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort anzusteigen.
Szenario 2: Ich plane außerdem, heute Euro zu kaufen, falls der Kurs 1,1518 zweimal hintereinander getestet wird, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies begrenzt das Abwärtspotenzial des Währungspaares und führt zu einer Trendwende nach oben. Ein Anstieg ist in Richtung der gegenüberliegenden Marken bei 1,1544 und 1,1574 zu erwarten.
Szenario 1: Ich plane, Euro zu verkaufen, sobald das Niveau von 1,1518 (rote Linie im Chart) erreicht wird. Das Kursziel ist das Niveau von 1,1482, wo ich den Markt verlassen und direkt wieder in die Gegenrichtung kaufen möchte (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung vom Niveau aus). Der Druck auf das Währungspaar könnte jederzeit heute zurückkehren. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort abzufallen.
Szenario 2: Ich plane heute außerdem, Euro zu verkaufen, falls der Kurs 1,1544 zweimal hintereinander getestet wird, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies begrenzt das Aufwärtspotenzial des Währungspaares und führt zu einer Trendwende nach unten. Ein Rückgang ist in Richtung der gegenüberliegenden Marken bei 1,1518 und 1,1482 zu erwarten.

Wichtig: Anfänger im Forex-Markt sollten Einstiegsentscheidungen mit großer Sorgfalt treffen. Am besten bleiben Sie vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt heraus, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich dafür entscheiden, während der Veröffentlichung von Nachrichten zu handeln, setzen Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit hohen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Trader von vornherein eine Verluststrategie.
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