Der Test des Kurses bei 1,1481 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was den korrekten Einstiegspunkt für Käufe des Euro bestätigte. In der Folge stieg das Paar bis auf das Zielniveau von 1,1519.
Der US‑Dollar zeigte eine deutliche Schwächung gegenüber dem Euro, nachdem Donald Trump gestern erklärt hatte, die Vereinigten Staaten beabsichtigten, die militärischen Operationen gegen den Iran innerhalb von zwei bis drei Wochen zu beenden. Die Finanzmärkte interpretierten die Worte des amerikanischen Präsidenten als Vorboten nachlassender Spannungen. Eine derartige Volatilität am Devisenmarkt ist eine direkte Folge des hohen Unsicherheitsniveaus, das durch geopolitische Faktoren bestimmt wird. Jede neue Äußerung oder jedes neue Ereignis im Zusammenhang mit den Beziehungen zwischen den USA und dem Iran kann weitere Korrekturen im Wechselkurs des Dollar auslösen.
Heute werden sich die Marktteilnehmer besonders auf zwei zentrale Indikatoren konzentrieren: den Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe im März und die Arbeitslosenzahlen für Februar. Der PMI, der die Lage der Industrie beurteilt, dürfte sich weiter abschwächen. Jede negative Überraschung aus dem Industriesektor könnte die Sorgen vor einer möglichen Rezession in der Währungsunion verstärken. Gleichzeitig wird der Bericht zur Arbeitslosigkeit in der Eurozone für Februar veröffentlicht. Eine stabile oder rückläufige Arbeitslosenquote könnte sich als positiver Faktor erweisen und die Schwäche im Industriesektor teilweise kompensieren.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen Einstiegsentscheidungen sehr sorgfältig treffen. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich dafür entscheiden, während der Nachrichtenveröffentlichung zu handeln, platzieren Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Kapital sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Händler von vornherein eine verlustreiche Strategie.
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