Analytical Reviews

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Die Ölpreise sind alles andere als ideal
03:28 2026-04-06 UTC--4

Obwohl sich die Ölpreise stabilisierten, nachdem Händler heftig auf Medienberichte über den Wunsch nach einem Waffenstillstand im Nahen Osten reagiert hatten, bleibt die Lage auf dem Energiemarkt im Kern unverändert.

Die Preise für Brent-Rohöl sind unter 110 US-Dollar pro Barrel gefallen und haben damit einen Großteil des anfänglichen Anstiegs wieder abgegeben, während der Preis für West Texas Intermediate sich 111 US-Dollar näherte. Online vorliegende Informationen deuten darauf hin, dass die USA, Iran und regionale Vermittler damit begonnen haben, über die Bedingungen einer möglichen 45-tägigen Feuerpause zu sprechen, die zu einem endgültigen Ende des Krieges führen könnte. Die Chancen auf eine Teilvereinbarung innerhalb der nächsten 48 Stunden bleiben jedoch gering. Zur Erinnerung: In weniger als 24 Stunden läuft Trumps Ultimatum an den Iran aus, die Straße von Hormus zu öffnen.

Trump drohte am Wochenende in einer Reihe von Beiträgen in sozialen Netzwerken, er werde die „Hölle entfesseln“ und Iran durch Angriffe auf Kraftwerke und andere Infrastruktur treffen, falls die Straße von Hormus nicht geöffnet werde. Teheran wies diese Forderungen zurück, und die Route bleibt für alle Schiffe bis auf eine kleine Zahl weiterhin gesperrt.

Dies zeigt, dass die Spannungen im Persischen Golf weiterhin ein kritisches Niveau erreicht haben. Trumps Äußerungen, geprägt von kriegerischer Rhetorik, deuten auf eine Bereitschaft hin, den Konflikt zu eskalieren, einschließlich möglicher Angriffe auf zentrale iranische Infrastruktureinrichtungen, falls Teheran dem Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus nicht nachkommt. Solche Entwicklungen haben zwangsläufig die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf sich gezogen, die sich um die weitreichenden Folgen einer solchen Konfrontation sorgt – und die offensichtlich nicht mit den Mediengerüchten über Verhandlungen zu einem 45-tägigen Waffenstillstand konkurrieren kann.

Teherans Reaktion fiel erwartungsgemäß entschlossen aus. Die iranischen Behörden wiesen die Forderungen und Drohungen aus Washington kategorisch als inakzeptabel und provokativ zurück. Die Erklärung, dass die Straße von Hormus für den Großteil der Schifffahrt weiterhin gesperrt bleiben werde, stellte eine direkte Herausforderung für die amerikanische Regierung dar und unterstrich Irans Absicht, seine Politik trotz des steigenden Drucks fortzusetzen. Diese Patt-Situation in den Beziehungen gefährdet nicht nur die regionale Sicherheit, sondern auch die Stabilität der globalen Energiemärkte.

Der Krieg hat den Ölmarkt bereits in Chaos gestürzt und einen beispiellosen Angebotsschock ausgelöst, der sich zu einer weltweiten Energiekrise ausweitet. Die Preise für Rohöl und Ölprodukte sind sprunghaft angestiegen, was den Inflationsdruck verschärft, das Wirtschaftswachstum untergräbt und zusätzliche Belastungen für Unternehmen und Verbraucher mit sich bringt.

Trump kündigte für Montag um 13:00 Uhr eine Pressekonferenz an und setzte eine Frist bis Dienstag 20:00 Uhr Eastern Time, ohne zu präzisieren, was er damit meinte. Am 26. März hatte Trump Iran eine zehntägige Frist gesetzt, die Straße von Hormus wieder zu öffnen; diese läuft am Montagabend ab.

Was das aktuelle technische Bild beim Öl betrifft, müssen die Käufer zunächst den nächstgelegenen Widerstand bei 113,36 US‑Dollar überwinden. Dadurch eröffnet sich ihnen das Kursziel bei 118,88 US‑Dollar, wobei ein Ausbruch darüber hinaus bereits recht anspruchsvoll sein dürfte. Das nächste Ziel läge dann im Bereich von 124,86 US‑Dollar. Sollte der Preis hingegen fallen, werden die Bären versuchen, bei 106,83 US‑Dollar die Kontrolle zu übernehmen. Gelingt ihnen ein Durchbruch durch diese Zone, wäre das ein erheblicher Schlag für die Bullenpositionen und könnte den Ölpreis bis auf 100,40 US‑Dollar drücken, mit dem Potenzial, sogar 92,54 US‑Dollar zu erreichen.

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