Analytical Reviews

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Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 8. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger
00:46 2026-04-08 UTC--4

Analyse der Dienstagsgeschäfte:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Das Währungspaar EUR/USD zeigte sich am Dienstag relativ ruhig und ignorierte weitgehend alle makroökonomischen Ereignisse. Bis zum Abend hatte sich die geopolitische Lage jedoch bis zum Äußersten zugespitzt, und aus den USA tauchten Berichte über einen möglichen Nuklearschlag gegen den Iran auf. Die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiteten sich jedoch nicht. Zunächst erklärte Donald Trump, der Iran habe zugestimmt, die Straße von Hormus für zwei Wochen zu öffnen, und anschließend teilten iranische Offizielle mit, Washington habe alle Bedingungen akzeptiert und sogar einen vollständigen Sieg im Krieg verkündet. Wie auch immer, der Konflikt befindet sich für weitere zwei Wochen auf Eis, und in diesem Zeitraum werden Raketenangriffe ausgesetzt. Die Öl- und Gaspreise brachen daraufhin sofort ein, ebenso die amerikanische Währung, die von den Tradern nicht mehr als sicherer Hafen benötigt wurde. Alles ist logisch und vorhersehbar; bedauerlich ist nur, dass eine solche Entwicklung nicht im Voraus abzusehen war. Dennoch kann der Konflikt noch nicht als beendet gelten, doch die Märkte haben eine zweiwöchige Atempause erhalten.

5-Minuten-Chart des EUR/USD-Paares

Im 5-Minuten-Chart haben sich am Dienstag zwei Handelssignale gebildet, doch die interessantesten Bewegungen gab es am Mittwoch. Am Mittwoch während der asiatischen Sitzung schoss das Währungspaar EUR/USD aufgrund der Deeskalation des Krieges im Nahen Osten und der Wiedereröffnung der Straße von Hormus nach oben. Einsteiger können das erste Kaufsignal im Bereich von 1,1527–1,1531 problemlos ausführen.

Wie man am Mittwoch handelt:

Im Stunden-Chart hat sich der Aufwärtstrend erneut infolge geopolitischer Entwicklungen verändert, und die weiteren Bewegungen des Paares werden von denselben geopolitischen Faktoren abhängen. Der Markt handelt weiterhin nahezu ausschließlich auf Basis von Geopolitik und Emotionen. Daher können „Achterbahnfahrt“-Bewegungen noch lange anhalten, während makroökonomische, technische und fundamentale Faktoren kaum eine Rolle spielen. Allein Trump sorgt immer wieder für Rückgänge und Sprünge des US-Dollar.

Am Mittwoch können Einsteiger Short-Positionen in Betracht ziehen, wenn sich der Preis unterhalb des Bereichs 1,1655–1,1666 festigt, mit einem Ziel bei 1,1584–1,1591. Ein Abprall vom Bereich 1,1655–1,1666 eröffnet hingegen die Möglichkeit, Long-Positionen mit Kurszielen bei 1,1745–1,1754 einzugehen.

Im 5-Minuten-Chart sind insbesondere die folgenden Marken zu beobachten: 1,1267–1,1292, 1,1354–1,1363, 1,1413, 1,1455–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1591, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837, 1,1899–1,1908. Am Mittwoch werden in den USA die Protokolle der letzten Federal-Reserve-Sitzung veröffentlicht, die voraussichtlich kaum jemanden interessieren werden, während in der Eurozone Daten zum Einzelhandelsumsatz erscheinen. Wir gehen davon aus, dass die Märkte heute in einem Zustand der Euphorie bleiben und weiterhin auf den vorübergehenden Waffenstillstand zwischen Iran und den USA reagieren werden.

Grundprinzipien des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Durchbruch eines Niveaus) benötigt wurde. Je kürzer die Zeit, desto stärker das Signal.
  2. Wenn um ein bestimmtes Niveau herum zwei oder mehr Trades aufgrund von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale erzeugen – oder auch gar keine. Technische Niveaus können in solchen Phasen ignoriert werden.
  4. Im Stunden-Chart ist es ratsam, MACD-Signale nur dann zu handeln, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Niveaus zu nah beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Worauf man in den Charts achten sollte:

Preisniveaus von Unterstützung und Widerstand sind Marken, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen. Take-Profit-Marken können in ihrer Nähe platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und damit auch die Richtung, in die man vorzugsweise handeln sollte.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (stets im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares deutlich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt werden, oder man verlässt den Markt, um plötzliche, scharfe Kursumkehrungen entgegen der bisherigen Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klar definierte Strategie und ein effektives Money-Management sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.

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