Analytical Reviews

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Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 21. Mai? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger
00:26 2026-05-21 UTC--4

Rückblick auf die Trades vom Mittwoch:

Analyse des EUR/USD-Paares im 1-Stunden-Chart

Das Währungspaar EUR/USD unternahm am Mittwoch einen weiteren Anlauf nach oben. Zur Erinnerung: Am Dienstag konnte der Euro seine Positionen nicht behaupten, und der Optimismus hinsichtlich einer Lösung des Konflikts im Nahen Osten verflog rasch aus den Köpfen der Händler. Am Mittwochabend meldete Donald Trump jedoch, dass der Konflikt sich seinem Ende nähere und die jüngste Verhandlungsrunde sehr produktiv gewesen sei. Nach Aussagen des US-Präsidenten habe sich der Iran mit den meisten Bedingungen Washingtons einverstanden erklärt. Diese Nachricht veranlasste die Händler dazu, ihre Stimmung bereits zum dritten Mal in dieser Woche zu ändern. Am Montag fiel der Dollar, am Dienstag legte er zu, und am Mittwoch gab er erneut nach. Wie wir sehen, ändert sich der geopolitische Hintergrund nahezu täglich, und der Markt orientiert sich nach wie vor in erster Linie an Einschätzungen und Informationen von Trump. So hat Teheran beispielsweise den Erfolg der Verhandlungen bisher noch nicht bestätigt. Entsprechend bleibt die Lage angespannt und äußerst instabil. Die Händler schenken dem makroökonomischen und fundamentalen Hintergrund weiterhin kaum Beachtung.

Analyse des EUR/USD-Paares im 5-Minuten-Chart

Im 5-Minuten-Chart wurden am Mittwoch zwei Kaufsignale generiert. Während der europäischen und der amerikanischen Handelssitzung prallte das Paar zweimal von der Zone 1,1584–1,1591 ab, was es unerfahrenen Tradern ermöglichte, Long-Positionen zu eröffnen. Obwohl der Euro beim ersten Versuch nicht weiter steigen konnte, kam ihm am Abend Trump zu Hilfe.

Wie man am Donnerstag handelt:

Im Stundenchart befindet sich der Euro nun schon seit einem ganzen Monat in einer Korrektur. Der US‑Dollar hat seinen Anstieg wieder aufgenommen, nachdem der Konflikt im Nahen Osten in der vergangenen Woche am Rand einer Eskalation stand. Dennoch rechnen wir weiterhin nicht mit einer anhaltenden Stärke des US‑Dollars. Der Markt ignoriert nach wie vor weitgehend Fundamentaldaten und Makroökonomie, während geopolitische Faktoren das Währungspaar EUR/USD nach oben und unten schwanken lassen.

Am Donnerstag können Einsteiger neue Short-Positionen mit Ziel 1,1584–1,1591 eröffnen, falls der Kurs von der Zone 1,1655–1,1666 nach unten abprallt. Neue Long-Positionen können bei einem Kursabprall von der Zone 1,1584–1,1591 mit Ziel 1,1655–1,1666 in Betracht gezogen werden.

Im 5‑Minuten‑Chart sollten die folgenden Marken berücksichtigt werden: 1,1354–1,1363, 1,1413, 1,1455–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1591, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837, 1,1899–1,1908. Am Donnerstag werden in der Eurozone, in Deutschland und in den USA die Einkaufsmanagerindizes für den Mai veröffentlicht. Theoretisch könnten die europäischen Indizes eine leichte Marktreaktion auslösen, doch die ersten drei Tage der Woche haben gezeigt, dass sich die Trader weiterhin ausschließlich auf geopolitische Nachrichten konzentrieren.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung benötigt wurde (Abprall oder Ausbruch eines Niveaus). Je weniger Zeit es benötigt, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn in der Nähe eines Niveaus zwei oder mehr Trades auf Grundlage falscher Signale eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder auch gar keine generieren. Technische Niveaus können in solchen Phasen ignoriert werden.
  4. Im Stundenchart ist es vorzuziehen, Signale des MACD‑Indikators nur bei guter Volatilität und einem Trend zu handeln, der durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf den Break-even nachgezogen werden.

Was in den Charts zu sehen ist:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand – Niveaus, die beim Öffnen von Käufen oder Verkäufen als Kursziele oder als Signalquellen dienen.

Rote Linien – Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und darauf hinweisen, in welche Richtung der Handel derzeit bevorzugt werden sollte.

MACD‑Indikator (14, 22, 3) – Histogramm und Signallinie – ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Deshalb sollte während ihrer Veröffentlichung besonders vorsichtig gehandelt oder die Positionen sollten ganz geschlossen werden, um eine abrupte Kursumkehr gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money-Managements ist der Schlüssel zu langfristigem Handelserfolg.

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Foreign exchange is highly speculative and complex in nature, and may not be suitable for all investors. Forex trading may result in a substantial gain or loss. Therefore, it is not advisable to invest money you cannot afford to lose. Before using the services offered by ForexMart, please acknowledge the risks associated with forex trading. Seek independent financial advice if necessary. Please note that neither past performance nor forecasts are reliable indicators of future results.
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