Der Test der Marke von 1,1583 erfolgte, als der MACD-Indikator begann, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was den korrekten Einstiegspunkt für Käufe des Euro bestätigte. Infolgedessen stieg das Währungspaar jedoch nur um 5 Pips.
Die gestrigen Daten verschafften dem Dollar keinen Vorteil, ermöglichten es dem Euro jedoch auch nicht, seine Gewinne auszubauen. Einerseits zeigt sich das Investitionssegment robust, da die Lieferungen von Ausrüstungen im Zuge des Booms der künstlichen Intelligenz im Jahresvergleich um 6,6 % gestiegen sind. Andererseits ging die Produktion von Konsumgütern um 1,8 % zurück und war damit die einzige Kategorie, die im Jahresvergleich im negativen Bereich lag. Im Vergleich dazu blieb das Wachstum der gesamten Industrieproduktion mit 0,2 % im Monatsvergleich eher verhalten. Die Kapazitätsauslastung verharrte bei 76,3 % und lag damit unter der langfristigen Norm von 79,4 %, was darauf hindeutet, dass eine Überhitzung derzeit kein Thema ist.
Heute startet der Euro in die erste Tageshälfte mit dem Fokus auf einen prall gefüllten europäischen Terminkalender, dessen zentrales Ereignis der Verbraucherpreisinflationsbericht für die Eurozone ist. Die Inflationsdaten zählen zu den wichtigsten Indikatoren für den Euro, da sie den Kurs der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank bestimmen. Der Markt reagiert dabei in erster Linie auf Abweichungen der tatsächlichen Werte von den Prognosen. Die Leistungsbilanz sowie die Rede von Christine Lagarde werden das Gesamtbild ergänzen, da jede Andeutung ihrerseits zu den nächsten Schritten der Zentralbank das Währungspaar stark in Bewegung bringen kann. Für den Euro hat sich die Perspektive dank der robusten Daten verbessert. Gute Inflationszahlen würden eine neue Aufwärtswelle des Euro auslösen, die Erwartungen an eine restriktivere EZB-Politik stärken und dem Währungspaar EUR/USD zusätzlichen Auftrieb geben.
Für die Intraday-Strategie werde ich den Schwerpunkt verstärkt auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 legen.

Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten Entscheidungen zum Einstieg sehr vorsichtig treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management praktizieren und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Trading-Plan, wie oben beschrieben. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler von vornherein eine Verluststrategie.
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