Das Währungspaar GBP/USD verzeichnete am Freitag einen leichten Rückgang, handelte insgesamt jedoch erneut mit geringer Volatilität, obwohl der vom Markt die ganze Woche erwartete US-Inflationsbericht veröffentlicht wurde. Der Inflationsbericht lieferte keine eindeutige Antwort darauf, ob die Federal Reserve in dieser Woche den Leitzins anheben wird, doch der Markt hat sich bereits festgelegt: Am Mittwochabend soll der Zinssatz um 0,25 % erhöht werden. Ob es tatsächlich dazu kommt, wird sich zeigen. In der vergangenen Woche zeigte der US-Dollar weder eine explosive noch eine klar ausgeprägte Aufwärtsbewegung, weshalb man noch nicht von einer gefestigten Markterwartung einer strafferen Fed-Politik sprechen kann. Eine treffende Zusammenfassung wäre: Der Markt ist in Worten sicher, aber nicht in Taten. So wie die Fed rhetorisch den Kampf gegen die hohe Inflation betont, sehen wir in der Praxis keine wirklich „hawkishen“ Schritte der US-Notenbank. Die einzige echte Unterstützung für den Dollar bleibt der Glaube des Marktes an eine weitere Straffung durch die Fed.

Im 5-Minuten-Chart bildeten sich am Freitag keine Handelssignale. Trotz der relativ ordentlichen Bewegung innerhalb des Tages kam es zu keiner nennenswerten Interaktion des Kurses mit wichtigen Niveaus oder Zonen.
Im Stundenchart setzt das GBP/USD-Paar seinen abwärtsgerichteten Korrekturtrend fort, der sich aber dem Ende nähern könnte. Unserer Ansicht nach sollte das Pfund mittelfristig in jedem Szenario weiter steigen, befindet sich jedoch aktuell in einer Korrekturphase. Im Wochenchart hält die Bewegung von der unteren Begrenzung der Seitwärtsrange in Richtung obere Begrenzung an und könnte noch nicht abgeschlossen sein. Daher rechnen wir mit einer Wiederaufnahme der Aufwärtsbewegung.
Am Montag können Anfänger Short-Positionen mit Ziel 1,3380–1,3386 in Betracht ziehen, sofern der Kurs sich unterhalb des Bereichs 1,3456–1,3476 fest etabliert. Long-Positionen können mit Ziel 1,3587–1,3598 eröffnet werden, falls es im Bereich 1,3456–1,3476 zu einer Abprallbewegung kommt.
Im 5-Minuten-Chart können die Niveaus 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641, 1,3695, 1,3741 gehandelt werden. Für Montag sind weder in Großbritannien noch in den USA wichtige Ereignisse oder Veröffentlichungen terminiert. Daher ist heute erneut mit eher verhaltenen Intraday-Bewegungen zu rechnen.
Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele für die Eröffnung von Kauf- oder Verkaufspositionen oder als Quellen für Handelssignale.
Rote Linien markieren Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.
Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein Hilfsindikator, der ebenfalls Signale liefern kann.
Wichtige Reden und Veröffentlichungen (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung von Währungspaaren erheblich beeinflussen. Während dieser Ereignisse sollten Trader mit größter Vorsicht agieren oder den Markt verlassen, um plötzliche Bewegungen gegen die vorherige Richtung zu vermeiden.
Anfänger im Forex-Handel sollten beachten, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und konsequentes Risikomanagement sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Trading.
QUICK LINKS