Am Dienstag setzte das GBP/USD-Paar seine Abwärtsbewegung im Einklang mit dem vorherrschenden Abwärtstrend fort. Die Trendlinie zeigt deutlich die Richtung, auf die sich der Markt derzeit konzentriert. Gestern wurden mehrere Berichte aus Großbritannien mit mittlerer Relevanz veröffentlicht, doch der Markt schenkte ihnen weitgehend keine Beachtung. Das lässt sich bereits an der Gesamtvolatilität ablesen, die nur bei etwa 40 Pips lag. Die Arbeitslosenquote lag zum Beispiel bei 4,9 % gegenüber einer Prognose von 5,0 % – damit fiel der wichtigste Bericht besser aus als erwartet. Dennoch gelang es dem Pfund nicht, eine nennenswerte Aufwärtsbewegung zu zeigen. Das deutet darauf hin, dass der Markt weiterhin vollständig auf die Sitzung der Federal Reserve fokussiert ist und eine Straffung der Geldpolitik erwartet. Die Fed wird den Leitzins aller Voraussicht nach anheben, schlicht weil der Markt diesen Schritt bereits eingepreist hat. Viele Experten betonen, dass es im September keinen akuten Bedarf für eine Zinserhöhung gab; der Anstieg des Dollars wird in erster Linie durch Markterwartungen weiterer Straffungsmaßnahmen der Fed getrieben.

Auf dem 5-Minuten-Chart bildeten sich am Dienstag keine Handelssignale. Der Kurs bewegte sich den Tag über im Bereich von 1,3456–1,3476 und testete ihn von Zeit zu Zeit. Somit hätte sich bei Bedarf zwar ein Kaufsignal finden lassen, doch die Intraday-Bewegung war minimal.
Auf dem Stundenchart setzt das GBP/USD-Paar den abwärtsgerichteten Korrekturtrend fort, der jedoch bald enden könnte. Unserer Ansicht nach sollte das Pfund mittelfristig in den meisten Szenarien weiter steigen, befindet sich derzeit aber in einer Korrekturphase. Auf dem Wochenchart dauert die Bewegung von der unteren Begrenzung der Seitwärtsrange zur oberen Begrenzung an und könnte noch nicht abgeschlossen sein. Daher rechnen wir mit einer Wiederaufnahme der Aufwärtsbewegung.
Am Mittwoch können Anfänger Short-Positionen mit Zielen bei 1,3380–1,3386 in Betracht ziehen, falls sich der Kurs unterhalb von 1,3456–1,3476 festigt. Long-Positionen mit Zielen bei 1,3587–1,3598 sollten eröffnet werden, wenn der Kurs vom Bereich 1,3456–1,3476 nach oben abprallt.
Auf dem 5-Minuten-Chart können Sie die Niveaus 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641, 1,3695, 1,3741 handeln. Am Mittwoch veröffentlicht Großbritannien einen wichtigen Inflationsbericht für August, der die Haltung der Bank of England für morgen und den Rest des Jahres maßgeblich beeinflussen kann. In den USA stehen heute die Fed-Sitzung und Äußerungen von Kevin Warsh an.
Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele für das Eröffnen von Kauf- oder Verkaufstrades oder als Ausgangspunkt für Handelssignale.
Rote Linien markieren Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.
Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein Hilfsindikator, der ebenfalls Signale liefern kann.
Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung von Währungspaaren erheblich beeinflussen. Zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung sollten Trader daher mit höchster Vorsicht agieren oder den Markt verlassen, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.
Anfänger im Forex-Handel sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und konsequentes Risikomanagement sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Trading.
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