Das GBP/USD-Paar "behandelte" Händler auch am Mittwoch mit Volatilität. In den ersten 14 Tagen des neuen Jahres sind weltweit so viele Ereignisse eingetreten, dass sie für mehrere Monate ausgereicht hätten. Doch der FX-Markt scheint immer noch das neue Jahr und Weihnachten zu feiern, da es praktisch keine Bewegung gibt. Wenn man sich das stündliche Zeitfenster genauer ansieht, wird klar, dass die Bewegung in den letzten Wochen seitwärts verlaufen ist. Gestern betrug die Volatilität des Pfunds 46 Pips. In den USA wurden der Erzeugerpreisindex für November und die Einzelhandelsumsätze veröffentlicht. Der PPI stieg um 3% im Jahresvergleich und liegt jetzt über der Inflation, was etwas unlogisch ist. In jedem Fall verringert eine höhere Inflation die Wahrscheinlichkeit weiterer Lockerungen der Fed, was positiv für den Dollar ist. Die Einzelhandelsumsätze im November stiegen um 0,6% und übertrafen die Prognosen der Experten. Somit hätten diese beiden Berichte aus den USA den US-Dollar unterstützen können. Doch erneut sahen wir keine Marktreaktion auf diese durchaus wichtigen Ereignisse.

Am Mittwoch bewegte sich das Pfund auf dem 5-Minuten-Zeitrahmen weitgehend seitwärts und ignorierte technische Hindernisse. Im Bereich von 1.3437–1.3446 wurden drei Handelssignale generiert, die bei den Tradern keinerlei Reaktion hervorriefen. Insgesamt warnen wir weiterhin Anfänger-Trader davor, dass die Marktentwicklungen derzeit extrem schwach sind und die Logik hinter den Bewegungen kaum nachvollziehbar ist.
Auf dem stündlichen Zeitrahmen hat sich das GBP/USD-Paar unterhalb der Trendlinie eingependelt; derzeit sehen wir keinen klaren Abwärtstrend. Vielmehr einen weiteren Seitwärtsgang. Globale Gründe für eine mittelfristige Dollarstärke gibt es nicht, daher erwarten wir eine Bewegung eher nach Norden. Insgesamt erwarten wir auch die Fortsetzung des globalen Aufwärtstrends bis 2025, der das Paar in den nächsten Monaten auf 1.4000 bringen könnte.
Am Donnerstag könnten Anfänger-Trader neue Short-Positionen ins Auge fassen, die auf den Bereich 1.3319–1.3331 abzielen, wenn der Preis vom Bereich 1.3437–1.3446 abprallt. Ein Schlusskurs oberhalb von 1.3437–1.3446 würde Long-Positionen mit einem Ziel von 1.3529–1.3543 relevant machen.
Auf dem 5-Minuten-Zeitrahmen können Sie mit den Levels 1.3043, 1.3096–1.3107, 1.3203–1.3212, 1.3259–1.3267, 1.3319–1.3331, 1.3437–1.3446, 1.3529–1.3543, 1.3574–1.3590, 1.3643–1.3652, 1.3682, 1.3763 handeln. Am Donnerstag wird das Vereinigte Königreich seine monatlichen BIP- und Industrieproduktionsdaten veröffentlichen. Angesichts der vielen Ereignisse und Veröffentlichungen, die der Markt in den ersten beiden Wochen des Jahres bereits ignoriert hat, erwarten wir keine starke Reaktion auf diese beiden Berichte.
Unterstützungs- und Widerstandspreisniveaus — Levels, die als Ziele beim Eröffnen von Käufen oder Verkäufen dienen. Take Profit kann in ihrer Nähe platziert werden.
Rote Linien — Kanäle oder Trendlinien, die die aktuelle Tendenz widerspiegeln und zeigen, in welche Richtung der Handel jetzt bevorzugt werden sollte.
MACD-Indikator (14,22,3) — Histogramm und Signallinie — ein Hilfsindikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.
Wichtige Reden und Berichte (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares stark beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt oder Positionen geschlossen werden, um eine plötzliche Umkehrung des Preises entgegen der vorangegangenen Bewegung zu vermeiden.
Anfänger im Forex-Handel sollten sich daran erinnern, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klare Strategie zu entwickeln und ein effektives Geldmanagement anzuwenden, sind die Schlüssel zum langfristigen Erfolg im Handel.
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