Der Dollar stand erneut vor Herausforderungen und konnte nach dem Treffen der US-Notenbank die notwendige Unterstützung nicht erhalten. Viele Händler hatten gehofft, dass Powell Bedenken hinsichtlich des sich schnell abschwächenden Dollars äußern würde, aber dies geschah nicht. Alles verlief ziemlich vorhersehbar: Die Fed ließ die Zinssätze unverändert bei 3,75 %. Diese von den meisten Analysten erwartete Entscheidung wurde von den Märkten mit Vorsicht aufgenommen.
In ihrer Erklärung betonte die Fed, dass die Inflation unter Kontrolle kommt und das Wirtschaftswachstum moderat, aber stabil bleibt. Aus Sicht der Zentralbank erfordern diese Faktoren keine sofortige geldpolitische Intervention. Die Fed bleibt jedoch wachsam und bereit zu handeln, falls sich die Wirtschaftsbedingungen ändern. Die Fed wird weiterhin ein genaues Auge auf den Arbeitsmarkt haben. Obwohl die Arbeitslosenquote im letzten Monat zurückgegangen ist, ist es wichtig, diesen Bereich im Auge zu behalten, was derzeit keine Intervention erfordert.
Heute wird die erste Tageshälfte Daten zur Kreditvergabe im Privatsektor der Eurozone und zur Entwicklung der Geldmenge M3 liefern. Die aktuelle Widerstandsfähigkeit des Euro wird auf verschiedene fundamentale Faktoren zurückgeführt, vor allem auf das wachsende Vertrauen in die Erholung der Eurozonen-Wirtschaft. Darüber hinaus spielt die Politik der Europäischen Zentralbank eine wichtige Rolle. Die EZB plant nicht mehr, die Zinssätze zu senken, und ihre jüngste Rhetorik deutet klar darauf hin, dass alles recht gut läuft, was dem Euro indirekt Unterstützung bietet.
Was das britische Pfund betrifft, so setzt sich die Entwicklung eines bullischen Marktes für GBP/USD fort. Angesichts des Mangels an wichtigen fundamentalen Daten ist es unwahrscheinlich, dass jemand Short-Positionen im Paar eröffnen möchte. Daher ist es das Beste, weiterhin innerhalb des Trends zu agieren und kleine Korrekturen auszunutzen, wie es gestern der Fall war.
Wenn die Daten den Erwartungen der Ökonomen entsprechen, ist es besser, auf der Grundlage der Mean Reversion-Strategie zu handeln. Liegen die Daten deutlich über oder unter den Erwartungen der Ökonomen, ist der beste Ansatz, die Momentum-Strategie anzuwenden.



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