Der Test des Preises bei 1,1805 fiel mit dem Moment zusammen, als der MACD-Indikator seine Abwärtsbewegung von der Nullmarke begann, was einen gültigen Einstiegspunkt für den Verkauf des Euro bestätigte. Infolgedessen fiel das Paar um 13 Pips.
Positive Dynamik im US-Dienstleistungssektor glich enttäuschende Zahlen aus dem ADP-Bericht zum US-Arbeitsmarkt aus. Der Währungsmarkt reagierte gelassen auf diese Wirtschaftsindikatoren und der US-Dollar blieb stabil.
Heute herrscht vor dem Treffen der Europäischen Zentralbank eine gewisse Anspannung an den Finanzmärkten, was Druck auf den Euro ausübt. Im Kontext stark abnehmender Inflation und günstiger wirtschaftlicher Indikatoren steht die EZB vor einer recht einfachen Aufgabe. Wahrscheinlich werden die Zinsen unverändert bleiben, ebenso wie die Prognosen bezüglich der künftigen Wirtschaftsaussichten. Besondere Aufmerksamkeit wird der Pressekonferenz von Christine Lagarde geschenkt. Analysten und Investoren werden ihre Aussagen genau beobachten, um zu verstehen, wie entschlossen die EZB sein wird und ob sie bereit ist, Zugeständnisse zur Unterstützung des Wirtschaftswachstums zu machen.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich mehr auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 verlassen.
Szenario #1: Heute kann der Kauf von Euro in Erwägung gezogen werden, wenn der Preis etwa 1,1800 (grüne Linie im Diagramm) erreicht, mit einem Zielwachstum auf das Niveau von 1,1830. Bei 1,1830 plane ich, den Markt zu verlassen und den Euro in die entgegengesetzte Richtung zu verkaufen, wobei ich eine Bewegung von 30-35 Pips vom Einstiegspunkt erwarte. Ein Wachstum des Euros kann heute nur nach starken Daten erwartet werden. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nullmarke liegt und gerade anfängt, von ihr zu steigen.
Szenario #2: Ich plane ebenfalls, heute Euro zu kaufen, wenn es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests von 1,1783 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtswende des Marktes führen. Ein Wachstum kann in Richtung der entgegengesetzten Niveaus von 1,1800 und 1,1830 erwartet werden.
Szenario #1: Ich plane, heute Euro zu verkaufen, sobald der Preis 1,1783 (rote Linie im Diagramm) erreicht. Das Ziel wird das Niveau von 1,1758 sein, wo ich plane, den Markt zu verlassen und sofort in die entgegengesetzte Richtung zu kaufen (erwarte eine Bewegung von 20-25 Pips in die entgegengesetzte Richtung vom Niveau aus). Der Druck auf das Paar wird heute bei schwachen Daten zurückkehren. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nullmarke liegt und gerade anfängt, von ihr abzusteigen.
Szenario #2: Ich plane ebenfalls, heute Euro zu verkaufen, wenn es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests von 1,1800 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtswende des Marktes führen. Ein Rückgang kann in Richtung der entgegengesetzten Niveaus von 1,1783 und 1,1758 erwartet werden.

Die dünne grüne Linie stellt den Einstiegspreis dar, zu dem man das Handelsinstrument kaufen kann;
Die dicke grüne Linie repräsentiert den ungefähren Preis, bei dem man Take Profit setzen oder Gewinne sichern kann, da ein weiteres Wachstum über diesem Niveau unwahrscheinlich ist;
Die dünne rote Linie zeigt den Einstiegspreis, zu dem man das Handelsinstrument verkaufen kann;
Die dicke rote Linie zeigt den ungefähren Preis, bei dem man Take Profit setzen oder Gewinne sichern kann, da ein weiterer Rückgang unter diesem Niveau unwahrscheinlich ist;
Der MACD-Indikator: Beim Eintritt in den Markt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt sollten sehr vorsichtig bei der Entscheidungsfindung über Einstiege sein. Es ist am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, bevor wichtige fundamentale Berichte veröffentlicht werden, um scharfe Preisschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während der Veröffentlichung von Nachrichten zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne das Setzen von Stop-Orders können Sie schnell Ihr gesamtes Guthaben verlieren, insbesondere wenn Sie kein Geldmanagement betreiben und in großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran, für erfolgreiches Trading ist es entscheidend, einen klaren Handelsplan zu haben, wie der oben präsentierte. Spontane Handelsentscheidungen, die auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Händler von Natur aus eine verlustreiche Strategie.
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