Der Preistest bei 153,86 fiel mit einem MACD-Indikator zusammen, der gerade begann, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was einen guten Einstiegspunkt für den Kauf des Dollars bestätigte. In der Folge stieg das Paar in Richtung des Zielniveaus von 154,24.
Gute Daten aus dem US-Industriesektor und vom Immobilienmarkt führten zu Dollar-Käufen gegenüber dem Japanischen Yen. Dieser Trend wurde nicht einmal durch Zahlen gebrochen, die einen deutlichen Anstieg der Bestellungen für Maschinen und Ausrüstungen in Japan zeigten. Traditionell signalisiert ein Anstieg der Bestellungen für Investitionsgüter eine erhöhte Investitionstätigkeit der Unternehmen und gilt als Frühindikator für künftiges Wirtschaftswachstum. Man hatte erwartet, dass dies die japanische Währung stützen könnte; allerdings scheint die Nachfrage nach dem Dollar deutlich höher zu sein. Dass die Fed sich mit Zinssenkungen nicht beeilt, wie aus dem Protokoll der gestrigen Sitzung hervorgeht, ermöglicht es dem Dollar, seine Stärke gegenüber dem Japanischen Yen weiter auszuspielen. Somit konnte selbst die positive Nachrichtenlage aus Japan diesen stärkeren Dollar-Effekt nicht ausgleichen.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich eher auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

Die dünne grüne Linie stellt den Einstiegskurs dar, zu dem man das Handelsinstrument kaufen kann;
Die dicke grüne Linie stellt den ungefähren Kurs dar, bei dem man Take Profit setzen oder Gewinne sichern kann, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
Die dünne rote Linie stellt den Einstiegskurs dar, zu dem man das Handelsinstrument verkaufen kann;
Die dicke rote Linie stellt den ungefähren Kurs dar, bei dem man Take Profit setzen oder Gewinne sichern kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
Der MACD-Indikator: Beim Einstieg in den Markt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt sollten bei Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt draußen zu bleiben, um zu vermeiden, in starke Kursschwankungen zu geraten. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne das Setzen von Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist es entscheidend, einen klaren Handelsplan zu haben, wie oben beschrieben. Spontane Handelsentscheidungen auf Basis der aktuellen Marktsituation zu treffen, ist für einen Intraday-Händler von vornherein eine verlustreiche Strategie.
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