Analytical Reviews

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GBP/USD: Handels­empfehlungen und Analyse für den 2. März. Das Pfund steht am Rande eines weiteren Rückgangs
20:56 2026-03-01 UTC--5

Analyse des GBP/USD 5M

Das Währungspaar GBP/USD konnte am Freitag weder deutlich steigen noch fallen. Am Vortag war das britische Pfund nach Meldungen über gescheiterte Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA stark eingebrochen und avancierte damit faktisch zum größten Verlierer am Devisenmarkt. Am selben Tag veränderte sich der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung hingegen kaum. Damit zeigt sich, dass das britische Pfund zuletzt am stärksten unter den geopolitischen Entwicklungen gelitten hat. Was die lokalen makroökonomischen Daten betrifft, so wurden am Freitag im Vereinigten Königreich keine Berichte veröffentlicht, während in den USA der Erzeugerpreisindex (PPI) bekanntgegeben wurde. Dieser Index beeinflusst den Verbraucherpreisindex (CPI), doch erinnere ich daran, dass der letzte Inflationsbericht, der einen Rückgang auf 2,4 % zeigte, praktisch keine Marktreaktion auslöste. Auch der PPI führte zu keiner nennenswerten Reaktion, obwohl der Kernwert relativ hoch ausfiel und damit vor einer möglichen Beschleunigung der Kerninflation warnt.

Insgesamt gab es im Februar mehrere Gründe für eine Schwäche des Pfunds. Dazu zählen die geopolitische Lage, Markterwartungen einer geldpolitischen Lockerung durch die Bank of England sowie eine Reihe schwacher Konjunkturdaten aus dem Vereinigten Königreich. Allerdings ist anzumerken, dass auch die Daten aus den USA eher durchwachsen waren. So verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum im vierten Quartal auf 1,4 %, und die NonFarm Payrolls für 2025 wurden auf ein Minimalniveau nach unten revidiert. Am Samstag begann ein Krieg zwischen den USA und dem Iran, an dem auch Israel, Kuwait, Bahrain und sogar die VAE beteiligt sind. Daher sollte ein erneuter Anstieg des Dollars am Montag nicht überraschen. Garantiert ist dies jedoch nicht.

Im 5-Minuten-Chart bildeten sich am Freitag zwei Handelssignale, beide mit minimalen Fehlerspannen. Zunächst prallte der Kurs von der wichtigen Kijun-sen-Linie ab, anschließend vom Niveau von 1,3437. In beiden Fällen bewegte sich das Paar in die gewünschte Richtung, sodass Händler davon profitieren konnten.

COT-Bericht

Die COT-Berichte für das britische Pfund zeigen, dass sich die Stimmung der Commercial-Trader in den letzten Jahren häufig verändert hat. Die roten und blauen Linien, die die Netto-Positionen von Commercial- und Non-commercial-Tradern darstellen, schneiden sich ständig und liegen oft nahe der Nulllinie. Derzeit nähern sich die Linien einander an, wobei die Non-commercial-Trader weiterhin mit Verkäufen dominieren. In letzter Zeit haben Spekulanten ihre Long-Positionen zwar deutlich ausgebaut, sich aber noch nicht in einen Bereich der Überlegenheit vorgearbeitet.

Der Dollar fällt weiter aufgrund der Politik von Donald Trump, was im Wochenchart (Abbildung oben) deutlich zu erkennen ist. Der Handelskrieg wird in der einen oder anderen Form noch lange andauern, und die Fed wird in jedem Fall in den nächsten 12 Monaten die Zinsen senken. Die Nachfrage nach dem Dollar wird so oder so zurückgehen. Laut dem letzten COT-Bericht (vom 24. Februar) für das britische Pfund hat die Gruppe „Non-commercial“ 14.800 BUY-Kontrakte und 100 SELL-Kontrakte geschlossen. Damit verringerte sich die Netto-Position der Non-commercial-Trader innerhalb einer Woche um weitere 14.700 Kontrakte.

Im Jahr 2025 legte das Pfund recht deutlich zu, allerdings sollte man verstehen, dass dies ausschließlich auf Trumps Politik zurückzuführen war. Sobald dieser Einfluss nachlässt, könnte der Dollar wieder zu steigen beginnen. Wann das allerdings der Fall sein wird, ist völlig offen.

Analyse von GBP/USD im 1-Stunden-Chart (1H)

Im Stundenchart könnte das GBP/USD‑Währungspaar kurz davor stehen, einen Aufwärtstrend auszubilden, doch aktuell befindet es sich wesentlich näher an einer weiteren Abwärtsbewegung. Das Niveau von 1,3437 stellt die letzte Hoffnung auf eine Rettung der britischen Währung dar. Der militärische Konflikt im Nahen Osten trägt nicht zur Zuversicht der Bullen bei, doch das Pfund Sterling kann nicht ewig fallen, und in den USA stehen in dieser Woche wichtige Konjunkturdaten an.

Für den 2. März heben wir die folgenden wichtigen Niveaus hervor: 1,3201–1,3212, 1,3307, 1,3369–1,3377, 1,3437, 1,3533–1,3548, 1,3615, 1,3671–1,3681, 1,3751–1,3763, 1,3846–1,3886, 1,3948. Die Linien Senkou Span B (1,3572) und Kijun‑sen (1,3510) können ebenfalls als Signalquellen dienen. Es wird empfohlen, den Stop‑Loss auf Break-even nachzuziehen, sobald sich der Kurs 20 Pips in die richtige Richtung bewegt. Die Linien des Ichimoku‑Indikators können sich im Tagesverlauf verschieben, was bei der Bestimmung von Handelssignalen zu berücksichtigen ist.

Am Montag wird im Vereinigten Königreich die zweite Schätzung der Geschäftstätigkeit im verarbeitenden Gewerbe für Februar veröffentlicht. In den USA erscheint der weitaus wichtigere ISM‑Index für das verarbeitende Gewerbe. Zudem darf der Konflikt im Nahen Osten nicht außer Acht gelassen werden, da er ebenfalls den Dollarkurs beeinflussen kann.

Handelsempfehlungen:

Am Montag können Trader Long‑Positionen mit Ziel auf die Senkou‑Span‑B‑Linie eröffnen, falls das Paar die kritische Linie überwindet oder erneut vom Niveau 1,3437 nach oben abprallt. Short‑Positionen werden mit Ziel 1,3437 interessant, wenn der Kurs von der Kijun‑sen‑Linie oder aus der Zone 1,3533–1,3548 nach unten abprallt.

Erläuterungen zu den Abbildungen:

Kursunterstützungs- und -widerstandsniveaus sind durch dicke rote Linien gekennzeichnet, an denen sich die Bewegung erschöpfen kann. Sie dienen nicht als Quellen von Handelssignalen.

Die Kijun‑sen‑ und Senkou‑Span‑B‑Linien sind Linien des Ichimoku‑Indikators, die vom 4‑Stunden‑Chart auf den Stundenchart übertragen werden. Es handelt sich um starke Linien.

Extremniveaus sind durch dünne rote Linien markiert, von denen der Kurs zuvor bereits abgeprallt ist. Sie dienen als Quellen von Handelssignalen.

Gelbe Linien kennzeichnen Trendlinien, Trendkanäle und andere technische Formationen.

Indikator 1 in den COT‑Charts zeigt die Größe der Netto-Position jeder Händlerkategorie an.

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