Heute konnte nur das britische Pfund mit der Momentum-Strategie gehandelt werden. Für den australischen Dollar gab es ebenfalls ein geeignetes Mean-Reversion-Setup, doch die erwartete Gegenbewegung blieb aus.
Die Volatilität am Devisenmarkt lässt derzeit zu wünschen übrig. Händler, die an dynamisches Trading gewöhnt sind, haben dadurch einen Nachteil. Ihre auf schnellen Reaktionen auf Nachrichten basierenden Strategien brachten nicht die erhofften Gewinne, da die Verkäufer nach der ersten Reaktion auf die Meldungen über die gescheiterten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran wie vom Markt verschwanden. Versuche, in kleineren Kursbewegungen versteckte Trends zu finden, waren zum Scheitern verurteilt.
Als Nächstes steht der Bericht zu den U.S. Existing Home Sales an, der den Markt voraussichtlich nicht stark bewegen wird. Obwohl diese Daten ein wichtiger Indikator für den Zustand der US-Wirtschaft sind, werden sie in der aktuellen Lage vermutlich hinter wichtigeren Ereignissen zurückstehen. Dennoch werden Analysten etwaige Abweichungen von den Prognosen genau beobachten, da sie indirekte Hinweise auf die Verbraucherstimmung und das allgemeine wirtschaftliche Umfeld liefern könnten.
Ein weiteres wichtiges Ereignis ist die Sitzung des International Monetary Fund. Besonders interessant wird sie vor dem Hintergrund der geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten, insbesondere des Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Angesichts der wachsenden Spannungen in der Region könnten jegliche Stellungnahmen oder Konsultationen im Rahmen des IMF die globalen Finanzmärkte, insbesondere die Energiepreise, deutlich beeinflussen. Es wird erwartet, dass auf der Sitzung Themen wie die Wiederherstellung von Stabilität in den betroffenen Regionen sowie Maßnahmen zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen des Konflikts diskutiert werden.
Sollten die Daten stark ausfallen, werde ich auf die Momentum-Strategie setzen. Reagiert der Markt dagegen nicht auf die Daten, werde ich weiterhin die Mean-Reversion-Strategie verwenden.
Momentum-Strategie (Breakout) für die zweite Tageshälfte
Für EUR/USD:
Für GBP/USD:
Für USD/JPY:
Mean-Reversion-Strategie (Pullback) für die zweite Tageshälfte
Für EUR/USD:

Für GBP/USD:

Für AUD/USD:

Für USD/CAD:
QUICK LINKS