Analytical Reviews

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Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 2. Juni? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger
00:11 2026-06-02 UTC--4

Analyse der Montagstrades:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Das Währungspaar EUR/USD bewegte sich am Montag über weite Strecken seitwärts und wies dabei nur eine geringe Volatilität auf – mit Ausnahme von buchstäblich wenigen Stunden während der amerikanischen Handelssitzung, in denen der Kurs zunächst stark fiel und sich anschließend fast vollständig erholte. Der Rückgang des Euro könnte durch makroökonomische Daten beeinflusst worden sein (auch wenn das nicht sicher ist), da der Arbeitslosenbericht der Eurozone schwächer als erwartet ausfiel, während der ISM Manufacturing Index in den USA besser war. Allerdings stimmt zum einen der Zeitpunkt des Anstiegs des Dollars nicht mit der Veröffentlichung der beiden Berichte überein, und zum anderen stellt sich die Frage: Wenn der Markt diese makroökonomischen Daten tatsächlich eingepreist hat, warum konnte sich der Euro bis zum Tagesende wieder erholen? Wir sind der Ansicht, dass die Kursbewegungen am Montag rein technischer Natur waren. In den letzten Wochen war die Bewegung nahezu seitwärts mit einer leichten Aufwärtstendenz, und am Montag sahen wir Bewegungen, die genau zu diesem Trend passten. Man sollte sich vor Augen halten, dass es in einer Seitwärtsphase keiner besonderen Gründe für einen Anstieg oder Rückgang bedarf.

5-Minuten-Chart des EUR/USD-Paares

Im 5-Minuten-Chart wurde am Montag ein Handelssignal generiert. Während der europäischen Handelssitzung prallte der Kurs aus dem Bereich 1,1655–1,1666 nach unten ab und fiel anschließend um etwa 20–30 Pips. Bis zum Ende des Tages konnten Anfänger die Short-Position mit einem kleinen Gewinn schließen.

Wie man am Dienstag handelt:

Im Stundenchart befindet sich der Euro seit anderthalb Monaten in einer Korrekturphase. Die Aufwertung des US-Dollars hat sich vor dem Hintergrund des Konflikts im Nahen Osten, der kurz vor einer Eskalation steht, fortgesetzt. Dennoch rechnen wir nicht mit einem anhaltenden Anstieg des US-Dollars. Der Markt ignoriert weiterhin weitgehend Fundamentaldaten und Makroökonomie und reagiert selektiv auf geopolitische Entwicklungen.

Am Dienstag können Anfänger Short-Positionen mit einem Ziel bei 1,1584–1,1591 eröffnen, falls der Kurs erneut vom Bereich 1,1655–1,1666 abprallt. Neue Kaufpositionen können in Betracht gezogen werden, wenn sich der Kurs oberhalb des Bereichs 1,1655–1,1666 stabilisiert, mit einem Ziel bei 1,1745–1,1754.

Im 5-Minuten-Chart sind die folgenden Marken zu beachten: 1,1354–1,1363, 1,1413, 1,1455–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1591, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837 und 1,1899–1,1908. Am Dienstag wird ein wichtiger Inflationsbericht für den Mai in der Eurozone veröffentlicht, der die Entscheidungen der Europäischen Zentralbank auf ihrer nächsten Sitzung beeinflussen könnte. In den USA wird der weniger bedeutende JOLTS-Bericht zu offenen Stellen für den April veröffentlicht. Wir bezweifeln, dass der Markt stark auf den Verbraucherpreisindex reagieren wird, und rechnen nicht mit wesentlichen Veränderungen in der Bewegung des Währungspaares.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abpraller oder Ausbruch) benötigt wird. Je weniger Zeit es braucht, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn auf einer bestimmten Marke zwei oder mehr Trades aufgrund falscher Signale eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von dieser Marke ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase (Flat) kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder gar keine Signale generieren. Technische Marken können in solchen Phasen ignoriert werden.
  4. Im Stundenchart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur umgesetzt werden, wenn die Volatilität ausreichend ist und ein Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Marken sehr nah beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf den Einstiegskurs (Break-even) nachgezogen werden.

Erläuterungen zu den Charts:

Kursmarken (Zonen) der Unterstützung und des Widerstands dienen als Ziele beim Eröffnen von Long- oder Short-Positionen oder als Quellen von Signalen.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und die bevorzugte Handelsrichtung signalisieren.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt oder der Markt vorübergehend verlassen werden, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Handelsstrategie und konsequentes Risikomanagement sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Trading.

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