Analytical Reviews

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Wohin wird der Dollar streben? Der Zinssatz der Federal Funds wird über sein Schicksal entscheiden
09:25 2026-02-05 UTC--5

Der US-Dollar setzt seine Stärke fort und erreicht ein Zwei-Wochen-Hoch angesichts erneuter volatiler Bewegungen an den Finanzmärkten. In den letzten zwei Tagen ist der Dollar-Index (DXY) um etwa 0,2% gestiegen, wodurch er sich um 97,8 hält und sein Aufwärtsmomentum verlängert.

Die Hauptfaktoren für die Stärke des Dollars sind makroökonomische Entwicklungen und Ereignisse in den europäischen Währungsmärkten. Zu den Schlüsselfaktoren, die die US-Währung stützen, gehören Entscheidungen der Zentralbanken, wirtschaftliche Instabilität und die Reaktionen der Märkte auf globale Risiken.

Europäische Zentralbanken: Entscheidungen der EZB und der Bank of England

Jüngste Entscheidungen von europäischen Zentralbanken hatten erheblichen Einfluss auf den Devisenmarkt. Der Dollar legte zu, nachdem die Europäische Zentralbank auf ihrer Sitzung beschloss, die Zinssätze unverändert zu lassen. In einem Umfeld globaler Unsicherheit und geopolitischer Risiken betonte die EZB Vorsicht in ihrer Geldpolitik. Dennoch bleibt der Ausblick für den Euro ohne Zinsschritte eingeschränkt.

Ein weiteres wichtiges Ereignis war die Entscheidung der Bank of England, die Zinssätze bei 3,75% zu belassen. Die Abstimmung war knapp — 5 zu 4 — und das Ergebnis führte zu einem deutlichen Rückgang des Pfunds, etwa 0,7% im Vergleich zum Dollar und Euro an diesem Tag. Das Pfund fiel unter 1,36 USD, was zusätzlichen Druck auf die britische Währung ausübte. Politische Instabilität im Vereinigten Königreich, einschließlich der Kontroverse über Peter Mandelsons Nominierung als Botschafter in den USA, belastete das Pfund ebenfalls.

Diese Entwicklungen verdeutlichen, wie Entscheidungen von Zentralbanken die Devisenmärkte beeinflussen. Im Fall des Pfunds haben wirtschaftspolitische Entscheidungen und politische Instabilität direkte Auswirkungen auf den Wechselkurs, was wiederum den Dollar stützt.

Die Risikoaversion nimmt zu

Ein bemerkenswerter Trend der Woche war ein Rückgang der Risikobereitschaft. Dies ist besonders deutlich bei der Volatilität auf dem US-Aktienmarkt, wo Investoren – trotz relativ starker Unternehmensergebnisse – vorsichtigere Positionen eingenommen haben. Die Volatilität auf dem Aktienmarkt steigert die Nachfrage nach sicheren Anlagen, und in Zeiten der Unsicherheit und wirtschaftlichen Risiken profitiert traditionell der Dollar.

Sim Mo Siong, Devisenstratege bei OCBC, bemerkte, dass der Dollar in Phasen der Risikoaversion typischerweise an Stärke gewinnt. Dies spiegelt seinen Status als Reservewährung und die hohe Nachfrage nach sicheren Anlagen wider, wenn die globalen politischen und wirtschaftlichen Risiken zunehmen.

Die Frage der Unabhängigkeit der Federal Reserve und die Erwartungen hinsichtlich der zukünftigen US-Geldpolitik bleiben ein Schlüsselfaktor, der den Dollar prägt. Während die EZB und die BoE die Zinsen stabil hielten, konzentriert sich die Marktaufmerksamkeit auf mögliche Maßnahmen der Fed, die den Dollar bewegen könnten.

Obwohl die aktuellen Bewertungen immer noch davon ausgehen, dass die Fed die Zinsen hoch halten könnte, nehmen die Gespräche über eventuelle Zinssenkungen zu. Angesichts wirtschaftlicher Fragilität und politischer Risiken haben Händler begonnen, eine weichere Haltung der Fed einzupreisen, was ebenfalls den Dollar beeinflusst.

Die Fed könnte unter Druck geraten, die Zinsen zu senken, wenn sich die wirtschaftlichen Bedingungen in den USA weiter verschlechtern, was potenziell zu Zinssenkungen führen könnte. Vorerst jedoch hat das Vertrauen in die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft den Dollar unterstützt und ein starkes Abwerten verhindert.

Fokus auf US-Arbeitsmarktdaten

In den kommenden Tagen werden die Märkte die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung (veröffentlicht heute) beobachten. Es wird prognostiziert, dass die Anträge auf etwa 212.000 steigen werden, etwas über den 209.000 der letzten Woche. Diese Zahlen sind ein wichtiger Indikator für die Gesundheit des Arbeitsmarktes und können die Erwartungen an den Zinssatz beeinflussen.

Obwohl der Arbeitsmarkt moderate Schwankungen gezeigt hat, präsentiert sich die US-Wirtschaft weiterhin als widerstandsfähig, was das Vertrauen der Investoren in den Dollar stärkt. Die Arbeitslosenanträge könnten kurzfristig Bewegungen im Devisenmarkt auslösen, aber insgesamt erscheint die Lage stabil.

Prognosen und Schlüsselfaktoren für den Dollar

Die Märkte beobachten weiterhin die geopolitischen Entwicklungen und die Entscheidungen der Zentralbanken. Trotz der nachlassenden Inflation in der Eurozone hat die EZB die Zinsen auf einem relativ niedrigen Niveau gehalten, was den Euro im Vergleich zum Dollar weniger attraktiv macht. Politische Unruhen im Vereinigten Königreich und Unsicherheiten auf den US-Finanzmärkten halten den Dollar in einer defensiven Rolle als sicherer Hafen.

Die Märkte warten auch auf eine neue Reihe wirtschaftlicher Daten wie BIP und Inflation — starke Zahlen könnten den US-Dollar weiter stützen. Gleichzeitig bleibt der Zeitpunkt der Zinssenkungen der Fed eine offene Frage, was zusätzliche Volatilität auf den Devisenmärkten verursachen könnte.

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