Der Dollar setzte seinen Aufwärtstrend gegenüber einer Reihe von Risikoanlagen fort, nachdem eine weitere Runde von US-Inflationsdaten veröffentlicht wurde.
Die US-Erzeugerpreisindex-Daten für November letzten Jahres unterstützten den Dollar und drückten den EUR/USD nach unten. Der PPI stieg um 0,2 % im Monatsvergleich und übertraf damit die Erwartungen der Analysten von einem Anstieg um 0,1 %. Auch der jährliche Wert übertraf die Prognosen und lag bei 3,0 %. Diese Daten deuten darauf hin, dass der Inflationsdruck in der US-Wirtschaft weiterhin anhält, was wiederum die Federal Reserve dazu veranlassen könnte, eine vorsichtige Geldpolitik beizubehalten.
Heute werden sich die Marktteilnehmer auf eine neue Reihe von Wirtschaftsdaten aus Europa konzentrieren, die in letzter Zeit spärlich waren. Besonderes Augenmerk wird auf die Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex von Frankreich gelegt, einem wichtigen Barometer für den Inflationsdruck in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone. Ein VPI-Wert über den Prognosen könnte auf anhaltende Inflation hinweisen und somit den Euro unterstützen. Auch die Änderung der Industrieproduktion in der Eurozone wird von Interesse sein. Dieser Indikator spiegelt die Dynamik im realen Sektor wider und dient als Maßstab für die gesamtwirtschaftliche Aktivität. Ein deutlicher Anstieg der Industrieproduktion könnte auf eine Erholung der Wirtschaft der Eurozone hindeuten und den Euro stärken. Auch das Ergebnis der Handelsbilanz ist ein bedeutender Indikator, der die Wettbewerbsfähigkeit der Eurozone auf dem Weltmarkt charakterisiert. Ein positiver Saldo zeigt, dass die Exporte die Importe übersteigen, was die nationale Währung unterstützt.
Abschließend wird das Wirtschaftsbulletin der Europäischen Zentralbank den Marktteilnehmern eine tiefere Analyse der aktuellen Wirtschaftslage in der Eurozone und der Perspektiven der Geldpolitik bieten. Die Händler werden auch auf die Projektionen der EZB achten.
Wenn die Daten den Erwartungen der Ökonomen entsprechen, ist es besser, eine Mean-Reversion-Strategie zu nutzen. Wenn die Daten deutlich höher oder niedriger als erwartet ausfallen, sollte am besten eine Momentum-Strategie verwendet werden.



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